Glossar
In der heutigen schnelllebigen, medienzentrierten Welt gibt es viele technische Fachbegriffe. Wenn Sie sich fragen, was ein Begriff aus der Videoproduktion oder eine Abkürzung bedeutet, sind Sie nicht allein. Wie in den meisten Branchen hat auch die Videoproduktion ihre eigene Sprache. Hier finden Sie eine Liste von Begriffen, die häufig im Videoschnitt verwendet werden. Sich mit diesen Begriffen vertraut zu machen, erleichtert Ihre Arbeit.
Definitionen
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-A- -B- -C- -D- -E- -F- -G- -H- -I- -J- -K- -L- -M- -N- -O- -P- -Q- -R- -S- -T- -U- -V- -W- -X- -Y- -Z-
-A-
- A-Roll:
Das Hauptvideo, in dem normalerweise jemand spricht.
- Aliasing:
Das unerwünschte gezackte oder stufenartige Erscheinungsbild von schrägen Linien in einem Bild, einer Grafik oder einem Text.
- Alpha:
Alpha-Blending ist eine konvexe Kombination aus zwei Farben, die Transparenzeffekte in der Computergrafik ermöglicht. Der Alpha-Wert im Farbcode reicht von 0,0 bis 1,0, wobei 0,0 eine vollständig transparente Farbe und 1,0 eine vollständig undurchsichtige Farbe darstellt.
- Alpha-Kanal:
Ein Alpha-Kanal ist ein Kanal in einem Bild oder Videoclip, der den Bereich der Deckkraft steuert.
- Umgebungsgeräusche:
Umgebungsgeräusche sind Hintergrundgeräusche, die spezifisch für den Aufnahmeort sind.
- Animation:
Die Technik, unbelebte Objekte oder Zeichnungen in Filmen oder Computergrafiken beweglich erscheinen zu lassen.
- Anti-Aliasing:
Anti-Aliasing ist ein Verfahren zum Glätten gezackter Linien in einem Bild. Anti-Aliasing kann auch eine Methode zum Herausfiltern fehlerhafter Frequenzen in einem Audiosignal bedeuten.
- Artefakt:
Ein Artefakt ist unerwünschte Daten in einem Bild aufgrund digitaler Verarbeitung.
- Seitenverhältnis:
Das Verhältnis von Breite zu Höhe auf einer flachen Oberfläche oder einer zweidimensionalen abstrakten Konstruktion, wie einem Bild, Video, Zeichen oder Pixel. Die Standardverhältnisse für NTSC-SD-Videos sind 4:3 (oder 1,33:1) und HD 16:9 (oder 1,77:1). Die gebräuchlichsten Seitenverhältnisse für Spielfilme sind 1,85:1 und 2,35:1.
- ATSC:
ATSC ist ein digitaler Rundfunkstandard, der den älteren analogen NTSC-Standard ersetzt hat. Der Standard umfasst sowohl Standard- als auch Hochformat.
- Audio-Samplerate:
Die Anzahl der pro Sekunde aufgenommenen Samples zur digitalen Wiedergabe von Audio. Je höher die Samplerate, desto besser die Qualität des digitalen Audios. Eine Rate von 44.100 Samples pro Sekunde erzeugt CD-Qualität und erfasst den Bereich des menschlichen Hörens.
-B-
- B-Roll:
B-Roll ist ergänzendes Filmmaterial, das unterstützende Details liefert und beim Videoschnitt mehr Flexibilität bietet. Häufige Beispiele sind Aufnahmen, die verwendet werden, um von einem Interview oder Nachrichtenbericht wegzuschneiden und die Geschichte besser zu erzählen.
- Bit:
Die kleinste Einheit der digitalen Speicherung. Ein Bit kann entweder eine 1 (eins) oder eine 0 (null) sein.
- Bit-Tiefe:
In digitaler Grafik und Video gibt die Bit-Tiefe die Anzahl der Farben an, die ein Bild darstellen kann. Ein hochkontrastreiches (ohne Grautöne) Schwarz-Weiß-Bild ist 1 Bit, was bedeutet, dass es aus oder an, schwarz oder weiß sein kann. Mit zunehmender Bit-Tiefe stehen mehr Farben zur Verfügung. 24-Bit-Farbe ermöglicht die Darstellung von Millionen Farben. Ebenso gibt die Bit-Tiefe im digitalen Audio die Anzahl der Bits pro Sample an. Je höher die Zahl, desto besser die Klangqualität.
- Bitrate:
Die Frequenz, mit der Bits (binäre Ziffern) einen bestimmten physischen oder metaphorischen Punkt passieren, gemessen in bps (Bits pro Sekunde). Für jede Sekunde im Video ist die Bitrate oder Datenrate die Menge der pro Sekunde verwendeten Daten. Die Bitrate in Kilobit pro Sekunde kann variabel oder konstant sein.
- Blauer Bildschirm:
Ein blauer Bildschirm ist ein blauer Hintergrund, vor dem das Motiv steht und den der Computer später in der Postproduktion durch einen anderen Hintergrund ersetzt. Siehe auch Blue-Screen-Compositing und Green Screen.
- Blue-Screen-Compositing:
Der Prozess, alle blauen Elemente in einem Bild transparent zu machen und einen anderen Hintergrund darunter zu legen.
-C-
- Aufnahme:
Der Prozess der Übertragung von Quellvideo von einem Camcorder oder Bandgerät auf einen Computer. Wenn das Quellvideo analog ist, wandelt der Aufnahmeprozess das Video in digital um.
- Kanal:
Ein Kanal ist eine von mehreren Graustufenkomponenten, die ein Farbbild zusammensetzen. Rot-, Grün- und Blaukanäle bilden RGB-Bilder, mit einem optionalen Alphakanal für Transparenz.
- Chromakey:
Chromakey ist eine Methode, um Transparenz in einer Videoquelle zu erzeugen, indem eine bestimmte „Schlüssel-Farbe“ ausgewählt wird, um eine Alphamaske zu erstellen. Es wird häufig in Nachrichtensendungen verwendet, um Wettergrafiken hinter Moderatoren anzuzeigen und für visuelle Effektkompositionen.
- Clip:
Ein digitalisierter oder aufgezeichneter Abschnitt von Video, Audio oder beidem. Clips sind Mediendateien, die der Timeline hinzugefügt werden, meist Teil einer umfangreicheren Aufnahme.
- Codec:
Codec ist eine Videokompressionstechnologie, die verwendet wird, um Daten in einer Videodatei zu komprimieren. Codec steht für „Compression Decompression“ (Kompression Dekompression). Ein Beispiel für einen beliebten Codec ist H.264.
- Farbkorrektur:
Der Prozess der Farbänderung eines Videos, insbesondere eines unter weniger idealen Bedingungen aufgenommenen, wie bei schwachem Licht.
- Compositing:
Erstellung eines zusammengesetzten Bildes durch Kombination mehrerer Bilder und anderer Elemente.
- Coverage:
Coverage ist der Prozess, zusätzliches Filmmaterial und Kamerawinkel aufzunehmen, um die Aktion in der Szene abzudecken. Coverage sorgt dafür, dass der Editor eine größere Auswahl hat, wenn der Film die Postproduktionsphase erreicht.
- Kompression:
Der Prozess der Datenreduktion, wie bei einer Audio- oder Videodatei, in eine Form, die weniger Speicherplatz benötigt.
- Crop-Faktor:
Der Crop-Faktor ist eine Zahl (typischerweise von 1,3 bis 2,0), die das Verhältnis der Bildfläche eines Sensors zu der eines Vollformatsensors angibt. Multiplizieren Sie die Brennweite Ihres Objektivs mit dem Crop-Faktor Ihres Kamerasensors. So erhalten Sie die Brennweite für die Objektiv-/Sensors-Kombination.
- Lauftext:
Lauftext ist ein Texteffekt, bei dem der Text von rechts nach links läuft (in der englischsprachigen Welt).
- Crossfade:
Ein Crossfade ist ein gleichzeitiges Einblenden einer Audio- oder Videoquelle, während eine andere ausgeblendet wird, sodass sie sich vorübergehend überlappen. Auch als Überblendung bezeichnet.
- Schnitt:
Ein Schnitt ist ein sofortiger Wechsel von einer Einstellung zur nächsten.
- Cut-in (Einfüge-Einstellung):
Es ist eine Art von Einstellung, die meist die Objekte zeigt, mit denen das Motiv in Kontakt steht oder die es manipuliert. Cut-in-Einstellungen sind entsprechend hilfreich für B-Roll, da sie kurzzeitig vom Motiv abweichen.
- Schnitt in der Bewegung:
Schnitt in der Bewegung ist eine Technik, um eine interessantere Szene zu schaffen. Das Konzept ist einfach: Wenn man mitten in einer Bewegung schneidet, wirkt der Schnitt weniger störend und visuell ansprechender.
-D-
- Datenrate:
Die Menge an Daten, die über die Zeit übertragen werden (z. B. 10 MB pro Sekunde). Wird oft verwendet, um die Fähigkeit einer Festplatte zu beschreiben, Informationen abzurufen und bereitzustellen.
- Nenner:
Die Zahl oder der Ausdruck unter dem Bruchstrich in einem Bruch (z. B. 2 in ½).
- Digitales Video:
Digitales Video ist eine elektronische Darstellung bewegter Bilder (Video) in Form codierter digitaler Daten. Im Gegensatz dazu repräsentiert analoges Video bewegte Bilder mit analogen Signalen. Digitales Video besteht aus einer Reihe digitaler Bilder, die in schneller Folge angezeigt werden.
- Digitalisieren:
Analoges Video oder Audio in digitale Form umwandeln.
- Überblendung:
Eine Überblendung ist ein Bildübergangseffekt, bei dem ein Bild allmählich verschwindet, während ein anderes erscheint. Auch als Crossfade bezeichnet.
-E-
- Schnitt:
Schnitt ist der Prozess oder das Ergebnis des selektiven Aneinanderreihens von Video- und Audioclips zu einer neuen Videodatei. Dies beinhaltet typischerweise das Überprüfen von Rohmaterial und das Übertragen gewünschter Segmente aus dem Quellmaterial in eine neue, vorgegebene Reihenfolge.
- Effekt:
Synthetische Klänge und Animationen, die im digitalen Bereich erstellt und auf einen Clip angewendet werden, um einen bestimmten Parameter von Video oder Audio zu ändern. Beispiele: die Farbe eines visuellen Elements oder der Hall auf einer Audiospur.
- Kodieren:
Die einzelnen Videosignale (z. B. Rot, Grün und Blau) zu einem kombinierten Signal zusammenführen oder eine Videodatei mit einem Codec in ein anderes Format konvertieren.
- Exportieren:
Export bezeichnet den Prozess, bei dem Ihr bearbeitetes Videoprojekt zu einer einzelnen Datei zusammengefügt wird, die dann eigenständig abgespielt, geteilt oder hochgeladen werden kann.
-F-
- Überblenden:
Ein Überblenden ist das allmähliche Abnehmen oder Zunehmen der visuellen oder akustischen Intensität. Verwendung: Ausblenden, Überblenden zu Schwarz, Einblenden oder Aufhellen von Schwarz.
- Einblenden:
1.(n.) a shot that begins in total darkness and gradually lightens to full brightness. 2. (v.) To gradually bring sound from inaudibility to the required volume.
- Ausblenden:
1.(n.) a shot that begins in full brightness and gradually dims to total darkness. 2. (v.) To gradually bring sound from the required volume to inaudibility.
- Filter:
Ein Video-Filter ist eine Softwarekomponente, die eine Operation auf einem Multimedia-Stream ausführt. Mehrere Filter, die in einer Kette verwendet werden, bekannt als Filtergraph, sind ein Prozess, bei dem jeder Filter Eingaben von seinem vorgelagerten Filter erhält. Der Filtergraph verarbeitet die Eingabe und gibt das verarbeitete Video an seinen nachgelagerten Filter weiter.
- Final Cut:
Die endgültige Videoproduktion, zusammengesetzt aus hochwertigen Clips und bereit für den Export auf das ausgewählte Ausgabemedium.
- Fertigstellung:
Die Phase, in der alle Elemente eines Werks zusammengeführt werden. Das Ergebnis dieser Phase ist Ihr Master/Sub-Master.
- Aufnahmen:
Abgeleitet von der Länge des Films in Fuß, ist dies fast synonym mit Videoclips.
- Frame:
Im Film, der Videoproduktion, Animation und verwandten Bereichen ist ein Frame eines der vielen Standbilder, die das vollständige bewegte Bild zusammensetzen.
- Bilder pro Sekunde (fps):
Die Anzahl der Bilder, die pro Sekunde abgespielt werden. Bei 15 fps und weniger kann das menschliche Auge einzelne Bilder erkennen, wodurch das Video ruckelig wirkt.
- Bildrate:
Die Bildrate (ausgedrückt in Bildern pro Sekunde oder FPS) ist die Frequenz (Rate in Hz), mit der aufeinanderfolgende Bilder, sogenannte Frames, auf dem Display erscheinen. Der Begriff gilt gleichermaßen für Film- und Videokameras, Computergrafik und Motion-Capture-Systeme. Häufige Bildraten sind: 24, 25, 29,97, 30, 50, 60.
- Frequenz:
Die Anzahl der Audiowellenzyklen pro Sekunde, ausgedrückt in Hertz (Hz). Die Frequenz bestimmt die Tonhöhe eines Sounds.
-G-
- Gamma:
Eine Messung der Intensität der Mitteltöne in einem Bild. Die Anpassung des Gamma verändert den Pegel der Mitteltöne, während Schwarz- und Weißwerte unverändert bleiben.
- GPU:
Grafikprozessor. Ein Mikroprozessor mit integrierten Fähigkeiten zur effizienteren Verarbeitung von 3D-Grafiken als eine CPU (Central Processing Unit).
- Gravity:
Gravity in OpenShot ist eine Eigenschaft jedes Clips, die die Anfangsposition des Clips auf dem Bildschirm festlegt.
- Greenscreen
Ein grüner Hintergrund, vor dem das Motiv steht und der in der Postproduktion durch einen anderen Hintergrund ersetzt wird.
- Greenscreen-Komposition
Der Prozess, alle grünen Elemente in einem Bild transparent zu machen und einen anderen Hintergrund darunter zu legen, sodass es so aussieht, als befände sich das Motiv an einem anderen Ort.
-H-
- High Definition (HD):
Ein allgemeiner Begriff für ein Videosignal mit deutlich höherer Auflösung als Standard Definition.
- HDMI:
High Definition Multimedia Interface. Schnittstelle zur Übertragung von hochauflösenden digitalen Audio- und Videodaten.
- HDR:
HDR (High Dynamic Range) ist die Kombination von zwei Bildern, eines, das die Lichter korrekt belichtet, und eines, das die dunklen Bereiche richtig belichtet. Zusammengesetzt ergibt sich ein korrekt belichtetes Bild.
- HDTV:
High Definition TV. Ein Übertragungsformat, das eine höhere Auflösung als die traditionellen Formate NTSC, PAL und SECAM ermöglicht.
- HDV:
High Definition Video. Das Format zur Aufnahme von HDTV-Qualitätsdaten mit Videokameras.
- Headroom:
Der Abstand zwischen dem oberen Rand des Kopfes einer Person und dem oberen Rand des Bildausschnitts.
- Rauschen:
Rauschen, verursacht durch Unvollkommenheiten im Aufnahme-Medium.
- Farbton:
Der Farbton einer Farbe. Dies ist die allgemeine Farbkategorie, in die die Farbe fällt. Zum Beispiel sind Rosa, Karmesinrot und Pflaume verschiedene Farben, aber sie fallen alle unter den Farbton Rot. Weiß, Schwarz und Grautöne sind keine Farbtöne.
-I-
- Bildstabilisator:
Auch als elektronischer Bildstabilisator bezeichnet. Eine Technik, die verwendet wird, um Bewegungen durch Kamerawackeln zu entfernen.
- Importieren:
Importieren ist der Vorgang, Videos von Ihrer Kamera auf Ihren Computer oder in eine Schnittsoftware zu übertragen.
- Interframe-Kompression:
Ein Kompressionsverfahren, wie MPEG, das die Menge der Videoinformationen reduziert, indem nur die Unterschiede zwischen einem Bild und den vorhergehenden gespeichert werden.
- Interpolation:
Wird in der Animation verwendet, um die Bewegung zwischen zwei vom Benutzer erzeugten Keyframes zu berechnen, sodass der Editor nicht jedes Bild manuell animieren muss. Dies beschleunigt den Prozess und macht die Animation flüssiger.
- Zwischentitel:
Titel, die eigenständig zwischen Filmmaterial erscheinen. Häufig in Stummfilmen als Ersatz für Dialoge verwendet, auch als Kapitelüberschriften genutzt.
-J-
- J-Cut:
Ein Schnitt, bei dem der Ton vor dem Bild beginnt und dem Video eine dramatische Einführung verleiht. Auch als Audio-Lead bekannt.
- Jog
Vorwärts oder rückwärts durch das Video bewegen, indem es Bild für Bild oder Feld für Feld abgespielt wird.
- Jump Cut:
Ein Jump Cut ist ein unnatürlicher, abrupter Wechsel zwischen Aufnahmen mit identischem Motiv, aber leicht unterschiedlicher Bildposition, sodass das Motiv scheinbar von einer Bildposition zur anderen springt.
-K-
- Key:
Eine Methode zur Erzeugung von Transparenz, wie ein Bluescreen-Key oder Chroma-Key.
- Keyframe:
Ein Keyframe ist ein Bild, das eine Aufzeichnung spezifischer Einstellungen enthält (z. B. Skalierung, Rotation, Helligkeit). Start- und Endpunkte für animierte Effekte. Durch das Setzen mehrerer Keyframes können diese Parameter während der Wiedergabe des Videos angepasst werden, um bestimmte Aspekte zu animieren.
-L-
- L-Cut:
Ein L-Cut ist ein Schnitt, bei dem das Bild vor dem Ton endet. L-Cuts dienen als subtile Übergänge von einer Szene zur nächsten.
- Letterbox:
Eine Technik, um das ursprüngliche Seitenverhältnis eines Films beim Abspielen auf einem Fernseher zu erhalten. Letterboxing fügt schwarze Balken oben und unten am Bildschirm hinzu.
- Lineares Schneiden:
Eine Form des Videoschnitts, bei der Schnitte nacheinander, einzeln angeordnet werden, um die endgültige Szene zu erzeugen. Dies steht im Gegensatz zum nicht-linearen Schnitt, der das Schneiden in beliebiger Reihenfolge erlaubt.
- Log:
Eine Aufzeichnung von Start- und End-Timecode, Rollen-Nummern, Szenenbeschreibungen und anderen Informationen für einen bestimmten Clip.
- verlustfrei:
Ein Kompressionsverfahren, das beim Dekomprimieren der Datei keinen Datenverlust verursacht. Verlustfreie Dateien sind in der Regel recht groß (aber immer noch kleiner als unkomprimierte Versionen) und erfordern manchmal erhebliche Rechenleistung zur Dekodierung der Daten.
- verlustbehaftet:
Verlustbehaftete Kompression ist ein Kompressionsverfahren, das die Qualität verschlechtert. Verlustbehaftete Algorithmen komprimieren digitale Daten, indem sie die für das menschliche Auge am wenigsten wahrnehmbaren Daten entfernen und bieten die höchsten verfügbaren Kompressionsraten.
-M-
- Mark In:
Setzen eines Markers am Anfang der Stelle, an der Ihr Clip beginnen soll.
- Mark Out:
Setzen eines Markers am Anfang der Stelle, an der Ihr Clip enden soll.
- Match Action:
Match Action (oder Match Cut) ist eine Technik, bei der ein Editor von einer visuell ähnlichen Szene zu einer anderen schneidet.
- Memory Bank:
Eine Memory Bank ist ein Video, das bestimmte Zeiträume oder Ereignisse im Leben einer Person dokumentiert. Es kann mit Musik unterlegt sein, natürliche Geräusche verwenden, Urlaube aufzeichnen oder einfach Momente im Alltag festhalten.
- Marker:
Ein Objekt, das verwendet wird, um eine Position zu markieren. Clip-Marker kennzeichnen wichtige Punkte innerhalb eines Clips. Timeline-Marker zeigen Szenen, Positionen für Titel oder andere bedeutende Punkte im gesamten Film an. Verwenden Sie Clip-Marker und Timeline-Marker zum Positionieren und Zuschneiden von Clips.
- Maske:
Der transparente Bereich eines Bildes, typischerweise definiert durch eine grafische Form oder einen Bluescreen-Hintergrund. Auch als Matte bezeichnet.
- Matte:
Matte ist eine Bildmaske, die in visuellen Effekten verwendet wird, um die Anwendung eines Effekts auf bestimmte Bildbereiche zu steuern.
- Montage:
Eine Montage ist eine in sich geschlossene Abfolge von Aufnahmen, die nebeneinander gestellt werden, um eine Idee oder Stimmung zu vermitteln. Die implizierte Beziehung zwischen scheinbar nicht zusammenhängendem Material erzeugt eine neue Botschaft.
- Bewegungsartefakt:
Visuelle Störung, verursacht durch die Differenz zwischen der Bildrate der Kamera und der Bewegung des Objekts. Am häufigsten tritt dies beim Filmen eines Computer- oder Fernsehbildschirms auf. Der Bildschirm flackert oder eine Linie läuft darüber, was die Differenz der Bildraten und die fehlende Synchronisation zwischen Kamera und Fernseher zeigt.
-N-
- Rauschen:
Unerwünschte Daten in einem Video- oder Audiosignal. Siehe auch Artefakt.
- Nichtlineares Schneiden:
Ein Schnittsystem, das Bearbeitungen jederzeit und in beliebiger Reihenfolge durchführt. Der Zugriff ist zufällig, was bedeutet, dass das System zu bestimmten Daten springen kann, ohne das gesamte Filmmaterial durchsuchen zu müssen.
- Zähler:
Die Zahl oder der Ausdruck über dem Bruchstrich in einem Bruch (z. B. 1 in ½).
- NTSC:
NTSC ist die Abkürzung für National Television Standards Committee. NTSC ist die Gruppe, die zunächst das Schwarz-Weiß- und später das Farbfernsehsystem entwickelte. Die Vereinigten Staaten, Japan und viele andere Länder verwenden NTSC. NTSC besteht aus 525 Zeilen im Zeilensprungverfahren, die mit 29,97 Bildern pro Sekunde angezeigt werden. ATSC hat NTSC inzwischen abgelöst.
-O-
- Offline-Schnitt:
Das Schneiden eines Rohschnitts mit Clips niedriger Qualität und anschließend die Erstellung des finalen Schnitts mit Clips hoher Qualität, meist auf einem leistungsfähigeren Schnittsystem als dem für den Rohschnitt verwendeten.
- Online-Schnitt:
Das gesamte Schneiden (einschließlich des Rohschnitts) an denselben Clips, die auch den finalen Schnitt ergeben.
- Deckkraft:
Ein umgekehrtes Maß für den Transparenzgrad eines Bildes, was beim Compositing wichtig ist. Der Alphakanal eines Bildes speichert die Deckkraftinformationen.
-P-
- PAL:
PAL ist die Abkürzung für Phase Alternate Line. Dies ist der Videoformatstandard, der in vielen europäischen Ländern verwendet wird. Ein PAL-Bild besteht aus 625 Zeilen und wird mit 25 Bildern pro Sekunde angezeigt.
- Schwenk:
Eine horizontale Bewegung der Kamera um eine feste Achse.
- Pan & Scan:
Eine Methode zur Umwandlung von Breitbildbildern in ein 4:3-Seitenverhältnis. Das Video wird zugeschnitten, sodass es den gesamten Bildschirm ausfüllt, und durch Schwenken werden die wesentlichen Teile der Szene gezeigt.
- Bild im Bild (PiP):
Ein Effekt, bei dem ein kleines Fenster mit Filmmaterial über ein größeres gelegt wird und beide gleichzeitig abgespielt werden.
- Pixel:
Einer der winzigen Punkte, die die Darstellung eines Bildes im Computerspeicher ausmachen. Die kleinste Einheit eines digitalen Bildes.
- Pixel-Seitenverhältnis:
Das Seitenverhältnis ist das Verhältnis zwischen Breite und Höhe Ihres Videos; das Pixel-Seitenverhältnis ist das Verhältnis zwischen Breite und Höhe der Pixel. Ein Standard-Pixel-Seitenverhältnis ist 1:1.
- Pixelierung:
Die Anzeige großer, blockartiger Pixel in einem Bild, verursacht durch zu starke Vergrößerung.
- Abspielkopf:
Beim Schneiden von Audio oder Video am Computer ist der Abspielkopf eine grafische Linie in der Timeline, die die aktuell angezeigte Position oder das aktuelle Bild des Materials darstellt.
- Postproduktion (Post):
Postproduktion (Post) umfasst alle Videoerstellungsaktivitäten nach der Aufnahme. Typischerweise beinhaltet die Postproduktion das Schneiden, Hinzufügen von Hintergrundmusik, Voice-over, Soundeffekten, Titeln und verschiedenen visuellen Effekten, die zu einer fertigen Produktion führen.
- Vorschaubild:
Ein einzelnes Bild eines Clips, ausgewählt als Miniaturansicht, um den Inhalt des Clips anzuzeigen.
- Projekt:
Ein Projekt umfasst alle Dateien, Übergänge, Effekte und Animationen, die Sie in OpenShot erstellen oder verwenden.
-R-
- Rohmaterial:
Rohmaterial ist unbearbeitetes Filmmaterial, meist direkt von der Kamera.
- Echtzeit:
Echtzeit erfolgt sofort, ohne Verzögerung für das Rendering. Wenn eine Übergang in Echtzeit erfolgt, gibt es keine Wartezeit, der Computer erzeugt den Effekt oder Übergang direkt und zeigt die Ergebnisse sofort an.
- Rendering:
Der Prozess, bei dem die Videoschnittsoftware und -hardware das Rohvideo, Effekte, Übergänge und Filter in eine neue durchgehende Videodatei umwandeln.
- Renderzeit:
Die Renderzeit ist die Zeit, die ein Schnittcomputer benötigt, um Quell-Elemente und Befehle zu einer einzigen Videodatei zusammenzufügen. Das Rendering ermöglicht es, die Sequenz einschließlich Titel und Übergangseffekten in voller Bewegung abzuspielen.
- Auflösung:
Die Auflösung bezieht sich auf die tatsächliche Anzahl der horizontalen und vertikalen Pixel, die Ihr Video enthält. Übliche Auflösungsbeispiele: (SD) 640×480, (HD) 854×480, (HD) 1280×720, (FHD) 1920×1080, (QHD) 2560×1440, (UHD) 3840×2160 und (FUHD) 7680×4320. Oft beziehen sich die vertikal angezeigten Zahlen auf die Auflösung. Die aufgeführten Beispiele erscheinen als SD, 480p, 720p, 1080p, 1440p, 4K und 8K.
- RGB:
Monitore, Kameras und digitale Projektoren verwenden die Grundfarben des Lichts (Rot, Grün und Blau), um Bilder zu erzeugen.
- RGBA:
Eine Datei, die ein RGB-Bild plus einen Alphakanal für Transparenzinformationen enthält.
- Roll:
Roll ist ein Texteffekt, der häufig in Abspännen zu sehen ist, bei dem der Text typischerweise von unten nach oben über den Bildschirm läuft.
- Rohschnitt:
Ein Rohschnitt ist eine vorläufige Bearbeitung des Filmmaterials in ungefährer Reihenfolge, Länge und Inhalt eines fertigen Programms.
-S-
- Abtastrate:
In der digitalen Audiotechnik die Anzahl der Abtastungen pro Sekunde. Je höher die Zahl, desto besser die Klangqualität.
- Szene:
Eine Handlung, die an einem Ort zu einer Zeit stattfindet.
- Scrubben:
Scrubbing ist das manuelle Bewegen des Cursors oder Abspielkopfs über die Timeline. Ursprünglich auf Audiospuren bezogen, wird der Begriff jetzt auch für Videospuren verwendet.
- Aufnahme:
Eine Aufnahme eines einzelnen Takes.
- Seitendaten:
Hilfs-Metadaten pro Stream (z. B. Rotation, Stereo3D, sphärisch), die an Pakete oder Streams in Containern wie MP4 angehängt sind.
- Zeitlupe:
Eine Aufnahme, bei der die Aktion langsamer als normal abläuft. Die Kamera erreicht Zeitlupe, indem sie während der Aufnahme die Bildrate erhöht und die Bilder dann langsamer abspielt.
- Einrasten:
Das Einrasten positioniert ein Objekt schnell in Ausrichtung mit Rasterlinien, Hilfslinien oder einem anderen Objekt. Das Einrasten bewirkt, dass das Objekt automatisch an eine exakte Position springt, wenn der Benutzer es in die Nähe des gewünschten Ortes zieht.
- Sphärisches Video:
Ein Vollkugel-Videoformat (360×180°), das spezielle Metadaten (SV3D) benötigt, damit Player es als interaktives Panorama darstellen können.
- Spleißen:
Der Prozess, zwei Filmstücke physisch mit Klebeband oder Klebstoff zu verbinden.
- Split-Cut (L-Cut oder J-Cut):
Ein Schnitt, bei dem der Ton vor oder nach dem Bildschnitt beginnt. Wird verwendet, um den Übergang von einer Szene oder Aufnahme zur nächsten zu erleichtern.
- Splitscreen:
Ein einzigartiger Effekt, der zwei oder mehr Szenen gleichzeitig auf verschiedenen Bildschirmbereichen anzeigt.
- Soundeffekte:
Soundeffekte sind künstlich erzeugte Audiosignale, meist vorab aufgenommen, die in einen Videoton eingebunden werden, um reale Ereignisse nachzuahmen. Zum Beispiel kann das Pusten auf ein Mikrofon Windgeräusche simulieren, die Hurrikanbilder begleiten.
- Soundtrack:
Der Soundtrack ist der Audioteil einer Videoaufnahme, oft vielschichtig mit natürlichen Geräuschen, Voiceovers, Hintergrundmusik oder anderen Klängen.
- Stabilisierung:
Bildstabilisierung ist eine Gruppe von Techniken, die Verwacklungen reduzieren, die durch die Bewegung einer Kamera oder eines anderen Aufnahmegeräts während der Belichtung entstehen.
- Standard Definition (SD):
Fernsehübertragungsstandard mit niedrigerer Auflösung als High Definition.
- Schritt:
Das Vor- oder Zurückbewegen durch das Video Bild für Bild.
- Standbild:
Ein einzelnes Videobild wird wiederholt, sodass es keine Bewegung zu geben scheint.
- Gerader Schnitt:
Die häufigste Schnittart, bei der aufeinanderfolgende Clips nacheinander im Timeline-Fenster angeordnet werden. Gerade Schnitte sind Übergängen vorzuziehen, wenn die Szenen ähnlich sind und die Schnitte nicht auffallen sollen.
- Überlagerung:
Kombination von Bildern, bei der eine oder mehrere Ebenen Transparenz enthalten.
- Sync (Synchronisation):
Synchronisation bezieht sich auf die relative zeitliche Abstimmung von Audio- (Ton) und Videoteilen (Bild) während der Erstellung, Postproduktion (Mixing), Übertragung, Empfang und Wiedergabeverarbeitung.
- SECAM:
Systeme Electronique Couleur Avec Memoire, ein TV-Format, das hauptsächlich in Osteuropa, Russland und Afrika verwendet wird.
- SV3D (Sphärische Videometadaten):
Das „sv3d“-Atom in MP4/MOV-Dateien – Nebendaten, die einen Clip als 360° markieren und Projektions-, Gier-/Nick-/Roll-Parameter enthalten.
-T-
- Neigung:
Neigen ist eine filmische Technik, bei der die Kamera an einer festen Position bleibt, sich aber in einer vertikalen Ebene nach oben oder unten dreht.
- Timecode:
Der Timecode ist die eindeutige Adresse, die jedem Einzelbild des Videos zugewiesen wird (z. B. 1:20:24:09). Timecode ermöglicht eine bildgenaue Bearbeitung und erlaubt es Editoren, Szenen präzise in einem Protokoll zu identifizieren.
- Zeitraffer:
Es ist eine Technik, bei der jedes Einzelbild eines Videos viel langsamer als üblich aufgenommen wird. Wird das Video mit normaler Geschwindigkeit abgespielt, erscheint die Zeit schneller zu vergehen. Ein Schnittprogramm erreicht dies durch Vorspulen oder Erhöhen der Wiedergabegeschwindigkeit.
- Timeline:
Die Timeline ist eine Schnittoberfläche, die ein Videoprojekt linear darstellt, indem Clips horizontal über den Bildschirm angeordnet werden.
- Timeline-Bearbeitung:
Timeline-Bearbeitung ist eine computergestützte Schnittmethode, bei der Balken proportional zur Länge eines Clips Video- und Audioclips auf dem Bildschirm darstellen.
- Titelgestaltung:
Titelgestaltung ist der Prozess oder das Ergebnis der Einbindung von Text auf dem Bildschirm als Abspann, Untertitel oder andere alphanumerische Kommunikation.
- Spur:
Eine separate Audio- oder Videoebene auf der Timeline.
- Transkodieren:
Umwandlung einer digitalen Datei in ein anderes digitales Dateiformat. Dies beinhaltet meist Audio- und Videokompression.
- Transparenz:
Prozentsatz der Deckkraft eines Videoclips oder Elements.
- Übergang:
Eine Methode, zwei Szenen nebeneinanderzustellen. Übergänge können viele Formen annehmen, einschließlich Schnitten, Überblendungen und Wischern.
- Trimmen:
Entfernen von Einzelbildern am Anfang, in der Mitte oder am Ende eines Clips.
-V-
- Videoformat:
Das Videoformat ist ein Standard, der bestimmt, wie ein Videosignal auf Videoband aufgezeichnet wird. Standards umfassen DV, 8-mm, Beta und VHS.
- Voiceover:
Ein Begriff für Off-Kamera-Erzählungen, die nicht Teil einer Szene sind (nicht-diegetisch).
- VTR:
Ein Videorekorder, auch als ‚Deck‘ bezeichnet. Decks duplizieren Videobänder und ermöglichen Ein- und Ausgabe von einem Computer.
-W-
- Breitbild:
Ein Format, bei dem das Breiten-Höhen-Verhältnis des Bildes größer als 4:3 ist, sodass es deutlich breiter als hoch ist.
- Wischer:
Ein Wischer ist ein Übergang von einer Aufnahme zur nächsten. Die Kante des Übergangs bewegt sich als Linie oder Muster über das Originalbild und zeigt die neue Aufnahme.
-Z-
- Zoom:
Eine Aufnahme, bei der das Bild durch Anpassung der Brennweite des Objektivs größer oder kleiner wird, ohne die Kamera physisch zu bewegen.